• Versankostenfreie Lieferung ab 35€

CBD Öl oder Hanföl – der große Unterschied

20.10.2020 17:49

Ist Hanföl das Gleiche wie CBD Öl? Die Begriffe CBD Öl, Cannabisöl, Hanfsamenöl oder Hanföl, Cannabis und Marijuana hört man immer wieder und teilweise werden sie synonym verwendet. Eines haben sie alle tatsächlich gemeinsam: Sie sind auf dieselbe Pflanze zurückzuführen. Es handelt sich allerdings um unterschiedliche Endprodukte mit verschiedenen Inhalten. So ist CBD Öl ein anderes Erzeugnis als Hanföl und findet auch eine andere Verwendung. Worin die Unterschiede liegen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Worin unterscheiden sich Hanföl und CBD Öl?

Beide Öl-Sorten werden aus Nutzhanf oder Industriehanf gewonnen. Dieses enthält wenig THC und wird extra für den legalen Gebrauch in der EU angepflanzt. Die EU-Richtlinien erlauben einen maximalen Tetrahydrocannabinol- (THC) Wert von 0,2%. Weder CBD Öl noch Hanfsamenöl enthalten die psychoaktive Substanz. Sie werden zudem aus verschiedenen Teilen der Cannabispflanze gewonnen. Lesen Sie im Folgenden mehr darüber.

Herstellung und Inhalt von Hanföl

Hanföl wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen – daher auch die Bezeichnung Hanfsamenöl. Für die Herstellung werden die Hanfsamen unter starkem Druck mit speziellen Maschinen gepresst. Das Endprodukt ist das Öl, das kaltgepresst wird, um alle wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Das Öl enthält keinerlei Cannabinoide, wie CBD oder THC, dafür aber viele Nährstoffe wie:

  • ungesättigte Fettsäuren
  • Mineralstoffe
  • Vitamine

Hanfsamenöl findet die meiste Verwendung in der Küche, beispielsweise zum Kochen und Verfeinern von Speisen, für Salatdressings und auch zum Braten. Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe werten Ihre Mahlzeiten auf. Dadurch, dass Hanföl keine Cannabinoide enthält, hat es aber keine medizinische Wirkung. 

CBD Öl – Herstellung und Wirkung

Das Öl ist ein Gemisch aus einem Trägeröl und CBD-Extrakt. Das Cannabidiol wird aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen. Durch ein CO2-Extraktionsverfahren wird das CBD isoliert und im Anschluss mit einem Öl vermischt. Auch Hanföl kann als Trägeröl dienen.

Cannabinoide, zu denen auch CBD gehört, haben nachweislich eine Auswirkung auf unseren Körper. Sie gleichen den im Körper auf natürliche Weise vorkommenden Wirkstoffen, die über das Endocannabinoid-System gesteuert werden. Deshalb können wir sie gut verarbeiten. CBD Öl beinhaltet keinen oder einen nur sehr geringen THC-Gehalt von unter 0,2% und hat keine berauschende Wirkung. Dafür werden Cannabidiol viele positive Wirkungen bei diversen Erkrankungen und Störungen zugesprochen wie zum Beispiel bei:

Zwar ist CBD Öl kein Allheilmittel, kann aber zur Unterstützung und Linderung vieler Symptome eingesetzt werden. Meistens wird es in kleinen Mengen eingenommen und zum Beispiel als Tropfen direkt auf oder unter die Zunge gegeben. Dabei gibt es das CBD Öl in verschiedenen Konzentrationen zu kaufen. Zur Dosierung gibt es keine konkreten Maßstäbe, sondern eher Richtlinien, die einen Nutzer besonders am Anfang ein wenig stützen. 

Von möglichen Überdosierungen ist bislang nichts bekannt. Allerdings können sich Nebenwirkungen zeigen, wie beispielsweise Mundtrockenheit, Übelkeit oder Müdigkeit. Sollten diese auftreten, können Sie Ihre Einnahme und die Dosis reduzieren. Cannabidiol wirkt nämlich auf jeden Menschen unterschiedlich, sodass jeder seine eigene Mitte finden muss.

Erfahren Sie mehr zum Thema CBD

Bildquelle: jcomp | Freepik

Nach oben