Inhaltsverzeichnis
- Was ist CBD Liquid überhaupt? ›
- Welche Zutaten brauchst du? ›
- CBD Liquid selbst herstellen: Schritt für Schritt ›
- Vorteile und Nachteile von DIY CBD Liquids ›
- Besser fertige CBD Liquids ›
- DIY vs. fertige CBD Liquids: ein Vergleich ›
- Ist der Aufwand wirklich wert? ›
- Als persönliches Geschenk: DIY mit Idee ›
- CBD Liquid selber machen oder nicht? ›
Der DIY-Trend macht auch vor CBD nicht halt. Immer mehr Leute fragen sich, ob sie ihr CBD Vape Liquid einfach selbst mischen können, anstatt es fertig zu kaufen. Die Idee klingt verlockend: volle Kontrolle über Inhaltsstoffe, individuelle Stärke, vielleicht sogar günstiger. Ob das in der Praxis wirklich so funktioniert und für wen sich der Aufwand lohnt, schauen wir uns hier ehrlich an.
Was ist CBD Liquid überhaupt?
CBD Liquid ist eine flüssige Zubereitung, die speziell für den Einsatz in E-Zigaretten, Vape Pens oder Vaporizern entwickelt wurde. Die Basis bilden Trägerstoffe wie Propylenglykol (PG) und pflanzliches Glycerin (VG), in denen CBD gelöst wird. Das fertige Liquid wird verdampft und inhaliert, was bedeutet: der Wirkstoff gelangt über die Lunge ins Blut und entfaltet seine Wirkung vergleichsweise schnell.
Im Vergleich zu CBD Öl ist Liquid nicht zum Einnehmen gedacht. Es ist speziell aufs Verdampfen ausgelegt und kommt bei fertigen Produkten oft mit abgestimmten Aromen, die das Dampferlebnis deutlich angenehmer machen als pures CBD. Hier kannst du nachlesen, was CBD im Körper grundsätzlich macht.
Welche Zutaten brauchst du?
Drei Grundzutaten sind Pflicht, wenn du CBD Liquid selbst herstellen willst. Ohne eine davon funktioniert das Mischen nicht sauber.
- PG (Propylenglykol): Sorgt für einen intensiveren Geschmack und einen deutlicheren Throat Hit. Wird fast immer mit VG kombiniert.
- VG (pflanzliches Glycerin): Produziert mehr Dampf, macht das Liquid dickflüssiger und sorgt für einen weicheren Zug. Ideal für alle, denen Wolken wichtig sind.
- CBD Isolat: Das ist der eigentliche Wirkstoff. CBD Isolat liegt als weißes Pulver oder Kristalle vor und enthält reines Cannabidiol, ohne andere Cannabinoide oder THC.
Dazu kommen optionale Zutaten wie Terpene oder Aromen, die dem Liquid Charakter geben. Wer etwas mehr Tiefe im Profil möchte, kann statt reinem Isolat auch Broad Spectrum CBD verwenden. Das enthält neben CBD weitere Cannabinoide wie CBG oder CBN, aber kein THC. Full Spectrum hingegen enthält den gesetzlich erlaubten Restgehalt an THC und ist für selbst gemischte Liquids weniger geeignet, da die Dosierung schwerer kontrollierbar ist.
CBD Isolat: die sauberste Basis
CBD Isolat Pulver ist die beste Wahl fürs Selbermischen. Es enthält kein THC, lässt sich präzise dosieren und löst sich gut in PG. In unserem Sortiment für CBD Isolate findest du geprüfte Qualität für dein Projekt.
CBD Liquid selbst herstellen: Schritt für Schritt
Mit etwas Geduld und der richtigen Ausstattung ist die Grundmischung schnell gemacht. Du brauchst eine digitale Feinwaage mit mindestens 0,01 g Genauigkeit, Spritzen oder Pipetten zum Abmessen sowie eine kleine Mischflasche aus Glas oder lebensmittelechtem Kunststoff.
Schritt 1: Verhältnis festlegen. Ein gängiges Grundverhältnis ist 50/50 PG/VG. Wer weicheren Dampf will, nimmt mehr VG, etwa 30/70.
Schritt 2: CBD dosieren. Für ein 10 ml Liquid mit 600 mg CBD brauchst du 600 mg CBD Isolat Pulver. Das klingt viel, ergibt aber eine Konzentration von 6%, die bei den meisten fertigen Liquids dem Standard entspricht. Welche Stärke grundsätzlich für dich passt, erklären wir im Artikel über Konzentration von CBD Liquids.
Schritt 3: Isolat in PG lösen. CBD Isolat löst sich besser in PG als in VG. Zuerst das Pulver mit dem PG-Anteil mischen und leicht erwärmen (nicht über 50 Grad), bis alles klar ist.
Schritt 4: VG dazugeben. Nach dem Auflösen das VG einrühren und gut schütteln. Das Liquid sollte klar und gleichmäßig sein.
Schritt 5: Aromen optional dazugeben. Terpene oder fertige Liquid-Aromen reichen meist in einer Menge von 1 bis 3 Prozent des Gesamtvolumens. Weniger ist hier öfter mehr.
Lagerung: Kühl, dunkel und verschlossen lagern. Glas hält Aromen länger stabil als Plastik.
Vorteile und Nachteile von DIY CBD Liquids
Selbermischen hat echte Pluspunkte, aber auch Schwächen, die man nicht ignorieren sollte.
Vorteile ✅
- Volle Kontrolle über Inhaltsstoffe: Du weißt genau, was drin ist. Keine unbekannten Zusätze, keine Überraschungen.
- Individuelle CBD-Stärke: Du kannst die Konzentration frei anpassen, niedrig einsteigen und nach oben korrigieren.
- Günstiger bei großen Mengen: Wer regelmäßig dampft und größere Chargen mischt, kann Grundstoffe günstiger einkaufen.
Nachteile ❌
- Fehleranfälligkeit: Dosierungsfehler passieren schnell, besonders am Anfang ohne gute Waage.
- Lernkurve beim Geschmack: Aromen zu balancieren braucht Zeit. Selbst gemischtes schmeckt selten beim ersten Versuch wirklich rund.
- Keine Laboranalyse: Du hast keine externe Prüfung des tatsächlichen CBD-Gehalts. Was die Waage anzeigt, muss nicht exakt im Liquid landen.
Besser fertige CBD Liquids
Wer sich den Aufwand sparen will oder einfach wissen möchte, was auf dem Markt etabliert ist, findet bei uns eine Auswahl an Marken, die sich in Berlin und überall sonst in Deutschland bewährt haben.
- Ventura: Eine der bekanntesten CBD Liquid Marken überhaupt. Ventura bietet Liquids in 600 mg in zahlreichen Geschmacksrichtungen von Blueberry Kush über Lemon Haze bis Watermelon Kush. Die Aromen sind klar definiert.
- Harmony: Britische Marke mit starkem Fokus auf Reinheit und Transparenz. Die Liquids von Harmony kommen in 600 mg Varianten und klassischen Aromen wie OG Kush, Moroccan Mint oder Pink Lemonade. Besonders beliebt bei Leuten, die auf ein dezentes Geschmacksprofil stehen.
- Canapuff: Spezialisiert auf höhere Konzentrationen. Die 1500 mg Liquids von Canapuff sind für erfahrenere Vaper gedacht, die eine stärkere Wirkung suchen. Erhältlich in Varianten wie Recovery, Resting oder OG Kush.
Alle drei Marken bieten laborgeprüfte Produkte, THC-frei und sind direkt bei uns erhältlich. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber selbst gemischten Liquids ohne externe Qualitätskontrolle.
DIY vs. fertige CBD Liquids: ein Vergleich
Fertige Liquids kommen bereits in abgestimmten Aromen, geprüfter Qualität und mit klaren Konzentrationsangaben aus dem Labor. Das ist ein echter Vorteil, den man beim Selbermischen erst nach vielen Versuchen vielleicht annähernd erreicht.
| DIY Liquid | Fertiges Liquid | |
|---|---|---|
| Geschmack | Abhängig von Erfahrung | Professionell abgestimmt |
| Qualität | Schwankend | Konstant, laborgeprüft |
| Preis | Günstiger bei großen Mengen | Klare Kalkulation pro Flasche |
| Aufwand | Hoch | Keiner |
| Kontrolle | Vollständig selbst | Begrenzt auf Wahl der Marke |
Fertige Produkte gewinnen klar beim Geschmack und der Konsistenz. Wer gelegentlich dampft und nicht zum Hobbymischer werden will, ist mit einem fertigen Liquid in der Regel deutlich besser bedient.
Ist der Aufwand wirklich wert?
Ehrliche Antwort: kommt drauf an. Fürs Selbermischen spricht vor allem, wenn du Mengen über 50 ml produzierst und genau weißt, welches PG/VG-Verhältnis zu deinem Gerät passt. Dann rechnet sich der Einkauf von Grundstoffen. Für den gelegentlichen Vaper, ist der Aufwand kaum zu rechtfertigen.
Fertig und direkt dampfbereit
Keine Lust auf Feinwaage und Mischverhältnisse? Unsere CBD Liquids von Ventura, Harmony und Canapuff sind THC-frei, laborgeprüft und in verschiedenen Stärken und Aromen erhältlich. Direkt dampffertig, ohne Experimente.
Wenn du gerade erst mit CBD anfängst, empfehle ich dir definitiv, zuerst ein paar fertige Liquids auszuprobieren. So lernst du, welche Stärke und welcher Geschmack zu dir passen, bevor du anfängst, selbst zu mischen. Beim DIY-Einstieg ohne Erfahrung verpulvert man schnell Geld für Chargen, die man nicht mag.
Als persönliches Geschenk: DIY mit Idee
Selbst gemischtes CBD Liquid kann tatsächlich ein originelles Geschenk sein, besonders wenn du weißt, was die andere Person mag. Individuelle Aromenkombi, persönliche Stärke, eigenes Label auf der Flasche. Der kreative Ansatz hat Charme, keine Frage.
Der Haken: Ohne Laboranalyse kannst du dem Beschenkten keine gesicherte Aussage über den tatsächlichen CBD-Gehalt machen. Für den Eigengebrauch ist das vertretbar, als Geschenk sollte man sich dessen bewusst sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, verschenkt lieber ein fertiges, geprüftes Produkt einer bekannten Marke.
CBD Liquid selber machen oder nicht?
- CBD Liquid selbst herstellen macht Sinn, wenn du weißt, was du tust, Grundstoffe in größerer Menge kaufst und Freude am Experimentieren hast.
- Für alle anderen ist der Kauf eines fertigen, geprüften Liquids von Marken wie Ventura, Harmony oder Canapuff die pragmatischere Wahl.
- Geschmack, Konsistenz und Qualitätssicherheit sind bei fertigen Produkten deutlich einfacher zu erreichen.
Der DIY-Weg ist sicher ein interessanter Weg. Er verlangt aber Geduld, die richtige Ausstattung und die Bereitschaft, auch mal einen misslungenen Aufguss wegzuschütten. Am sinnvollsten: erst mit einem fertigen Liquid starten, Erfahrungen sammeln und dann Schritt für Schritt ans Selbermischen herantasten.













