PayPal und das Cannabidiol

10.05.2017 17:16

Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Heute haben wir eine nett formulierte eMail von PayPal erhalten, dass wir gegen deren AGB's verstoßen und somit unser PayPal Konto eingeschränkt wird. Leider erreichte uns kurze Zeit später eine weitere Nachricht, dass dieses auch unserem Partner, den BG-Support Shop, passiert sei.

Leider ist es nun nicht mehr für uns möglich den Dienst auf unserer Seite bereitzustellen und wir sind dazu gezwungen die PayPal Zahlung aus unseren Zahlungsmöglichkeiten zu entfernen. Es scheint so, dass manche Instutionen, Unternehmen und Personen krampfhaft versuchen den Vertrieb von Cannabidiol haltigen Produkten zu unterbinden oder gar zu stoppen. Das alles auf Kosten der Gesundheit unserer Klienten!

Dass eines Tages die Pharmaindustrie an unserer Tür klopft, war uns mehr oder weniger klar und wir haben damit gerechnet. Dass es jedoch PayPal oder eBay tut, war uns nicht klar. Hinsichtlich dessen wurden uns schon am Anfang ein paar Steine in den Weg gelegt, die wir jedoch bei Seite schieben konnten. Zum Beispiel hat sich unsere Textschreiberin recht früh von uns verabschiedet, da diese den Verkauf von Cannabisprodukten nicht unterstützt, da es eine gefährliche und zugleich verbotene Droge sei. Dass Cannabis verboten ist, wollen wir nicht abstreiten, aber über die Gefahr der Pflanze lässt sich streiten.

Hier ein kleiner Auszug aus der eMail von PayPal (Namen wurden aus Datenschutzgründen entfernt):

"Guten Tag!

Nach einer kürzlich erfolgten Überprüfung Ihrer Kontonutzung haben wir
festgestellt, dass Sie gegen die Nutzungsrichtlinien von PayPal verstoßen,
bezogen auf Ihre Verkäufe / Ihr Angebot von CBD Produkte auf
http://cbdshop24.de.

Aus diesem Grund wurde Ihr Konto vorübergehend eingeschränkt. 

Um die Einschränkung Ihres Kontos aufzuheben sind folgende Schritte
erforderlich: 
- Entfernen Sie PayPal als Zahlungsmethode sowie alle Hinweise auf PayPal,
inklusive des PayPal-Logos und/oder des PayPal-Einkaufswagens von
http://cbdshop24.de.
- Füllen Sie die Online-Erklärung zu unseren Nutzungsrichtlinien aus."

Anders gesagt, zwingt PayPal uns dazu nach ihrer Musik zu tanzen. Weiter unten in der eMail wurde uns auch klar erklärt, was wir falsch gemacht haben. Dazu ein Auszug aus dieser:

"Die Nutzungsbedingungen von PayPal legen fest, dass PayPal sich das Recht
vorbehält, ein Konto nach eigenem Ermessen einzuschränken, wenn ein Verstoß
gegen die Nutzungsbedingungen (einschließlich der Nutzungsrichtlinien)
vorliegt.

Gemäß der Nutzungsrichtlinien darf PayPal nicht für den Kauf oder Verkauf
von Betäubungsmitteln, Steroiden, bestimmten, gesetzlich kontrollierten
Substanzen, Produkten, die ein Risiko für den Verbraucher darstellen sowie
für Utensilien für den Drogenkonsum verwendet werden. PayPal trifft
entsprechende Entscheidungen aufgrund von geltenden Gesetzen und
Vorschriften, weiteren Regierungshandlungen und sonstigen verfügbaren
Informationen sowie aufgrund der Vermarktung des Produkts."

Nun ja, PayPal macht uns deutlich klar, dass wir illegale Mittel vertreiben, die unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) fallen oder zu den gesetzlich kontrollierten Substanzen gehören. Leider ist uns unklar, in welches Gesetzbuch der Konzern geschaut hat und wo er diese Passage gefunden haben soll. Dass das Cannabidiol in dem Arzneimittelgesetz (AMG) gelistet ist, ist nachzuvollziehen, jedoch handeln wir hier ganz legal mit Nahrungsergänzugsmitteln und nicht mit Arzneistoffen. Und es wird hier auch kein Heilversprechen gegeben oder dazu angestifftet diese Mittel als Medikament zu nutzen!

Um das Thema hier nicht weiter zu vertiefen haben wir es uns zu Herzen genommen, in naher Zukunft für etwas Aufklärung zu sorgen.

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