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CBD vs. Epilepsie

13.06.2019 20:02

Das Krankheitsbild der Epilepsie

Epilepsie, oder auch Anfalls- bzw. Krampfleiden genannt, bezeichnet eine Krankheit die einen plötzlichen epileptischen Anfall hervorrufen kann. Solch ein Anfall wird durch eine starke elektrische Entladung der Nervenzellen im Gehirn ausgelöst. Ein epileptischer Anfall zeichnet sich durch stereotype Befindens- bzw. Verhaltensstörungen aus. Der Erkrankte selbst bekommt von all dem nichts mit. Man spricht jedoch erst von einer richtigen Epilepsie, wenn innerhalb von 24 Stunden mindestens zwei dieser Anfälle auftreten und man von einem starken Wiederholungsrisiko ausgehen muss. Unter anderem können solche Anfälle auch bei gesunden Menschen ausgelöst werden, beispielsweise bei einer starken Kopfverletzung, einer akuten Entzündung im Gehirn oder einem Schlaganfall.

Behandlung von Epilepsie

Menschen die an Epilepsie erkrankt sind, sind meist auf die tägliche Zufuhr von Medizin angewiesen, um das Wiederholungsrisiko weitestgehend zu minimieren. Beim versehentlichen Absetzen dieser Medikamente, kann es schnell zu einem oder mehreren epileptischen Anfällen kommen. Es ist gut möglich, dass der Erkrankte sogar in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss. Dort verweilt er lediglich zur Überwachung, bis man sicherstellen kann, dass vorerst keine weiteren Anfälle ausgelöst werden. Gerade bei Kindern kann sich die Behandlung sehr schwierig gestalten. Nun kam man auf die Idee zu testen, wie sich wohl die Wirksamkeit von Cannabidiol (CBD) auf das Krankheitsbild der Epilepsie auswirken würde. Denn eins wusste man bereits, THC wurde erfolgreich bei dieser Krankheit angewandt. Übrigens, THC ist seit März 2017 rezeptpflichtig als Medizin erhältlich und konnte auch schon erfolgreich gegen Epilepsie eingesetzt werden.

CBD gegen Epilepsie

Tatsächlich hat eine Studie gezeigt, dass Cannabidiol die Häufigkeit der Anfälle von Epilepsie stark reduzieren kann. Es nahm insgesamt über 170 Erkrankte sowohl im Kindesalter, als auch im gehobenen Alter bis 55 Jahre an dem zweiwöchigen Test teil. Diese Patienten litten in den sechs Vormonaten an mehreren epileptischen Anfällen. Leider konnte zuvor keines der pharmazeutischen Medizin die Anfälle lindern, geschweige denn beseitigen. Es wurden insgesamt zwei Versuchsgruppen in dieser Studie gebildet. Der einen Gruppe verabreichte man etwa 20mg CBD pro kg Körpergewicht. Der anderen Versuchsgruppe natürlich ein Placebo Präparat zum Vergleich. Stürze können leider oft Folge eines epileptischen Anfalls sein. Die Sturzrate wurde in der Studie durch die Zufuhr von CBD über 40 Prozent reduziert, in der Placebo Gruppe lediglich um 18 Prozent. Ebenfalls wurde die Anzahl der Anfälle an sich reduziert, und zwar von circa 145 Anfällen pro Monat auf rund 80. Dies ist eine relative Senkung von ebenfalls über 40 Prozent, parallel zur Placebo Gruppe, die gerade einmal knapp 14 Prozent erreichte.

Die Nebenwirkungen im Vergleich

Im Vorhinein klagten rund 60 Prozent der Teilnehmer über Nebenwirkungen wie Durchfall, Benommenheit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Etwa 15 Prozent litten an starken Nebenwirkungen wie Leberenzyme. Bei beiden Gruppen verschwanden diese Nebenwirkungen gleichermaßen, bei etwa 60 Prozent der Teilnehmer. Dies macht natürlich Sinn, da keiner der Teilnehmer mehr pharmazeutische Medikamente während dieser Studie eingenommen hat. Diese Medikamente können oft die oben beschriebenen Nebenwirkungen hervorrufen. Auch bei der erfolgreichen Behandlung mit THC traten Nebenwirkungen wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Vergesslichkeit ein. Anzumerken ist noch, dass zwölf Patienten die Versuche in der CBD Gruppe abbrachen, dahingehend in der Placebo Gruppe lediglich eine Person.

CBD Fazit

Wie Sie sehen konnten, wirkt sich die Einnahme von CBD auf die Symptome der Epilepsie positiv aus. So kann es selbst Menschen helfen, welche unter dieser Krankheit leiden und bei denen leider keine medikamentöse Behandlung Erfolge zeigt. Zumal gibt es unter anderem Menschen, die weitestgehend eine pharmazeutische Behandlung vermeiden möchten. Für diese wäre Cannabidiol ebenfalls eine Alternative. Jedoch sollte man Folgendes beachten: In der Studie wurden den Teilnehmern wirklich sehr hohe Dosen verabreicht. Auf einen durchschnittlichen männlichen Erwachsenen gerechnet würde die tägliche Dosis circa 1,5 Gramm (1500mg) CBD betragen. Zumal der Wirkstoff nicht sehr günstig ist und die Krankenkassen oft nicht für die Kosten der CBD-Produkte tragen, welche für die Behandlung benötigt werden. Hier gestaltet sich die Alternativbehandlung leider schwierig, bzw. sehr teuer. Eine Wirkung war definitiv festzustellen.

CBD-Produkte - die Zukunft?

Grundsätzlich sollte man hier weiter an der Aufnahmefähigkeit von Cannabidiol hinsichtlich des menschlichen Körpers arbeiten. Wie die Erfahrung bereits gezeigt hat, wirkt zum Beispiel wasserlösliches CBD Öl bis zu zehnmal so stark wie herkömmliches fettlösliches Öl. Grund hierfür ist, dass der menschliche Körper nun mal zu knapp 70 Prozent aus Wasser besteht. Oft werden Hanf- oder MCT-Öl als Trägermittel in CBD Ölen verwendet. Zwar haben diese beiden Öle sehr viele positive Eigenschaften bezogen auf die Gesundheit, jedoch sollte hier, wie bereits gesagt, die Aufnahmefähigkeit im Vordergrund stehen, da in der möglichen Behandlung sehr hohe Dosen benötigt werden. Schließlich handelt es sich bei Epilepsie weitreichend um eine Nervenkrankheit. Die Einnahme von wasserlöslichem CBD Öl könnte demnach sehr wohl eine bezahlbare alternative Behandlungsmöglichkeit sein. Wir warten ab, was die Zukunft uns bringt.

Zahlreiche CBD-Produkte finden Sie übrigens in unserem Shop. Alle Produkte befinden sich selbstverständlich innerhalb der gesetzlichen THC Grenzen von 0,2 Prozent.

Wir bedanken uns vielmals für Ihre Aufmerksamkeit. Gern können Sie Ihre Erfahrungen bezüglich CBD in Verbindung mit Epilepsie oder auch grundsätzlich Ihre Meinung in den Kommentaren veröffentlichen. Über Ergänzungen freuen wir uns ganz besonders.

Ihr CBD Shop 24 Team


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